Ich habe bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. ein sechswöchiges Praktikum absolviert, welches mir so gut gefallen hat, dass ich anschließend etwa sieben Monate weiter ehrenamtlich mitgearbeitet habe. Meine Aufgaben während der gesamten Zeit waren sehr vielseitig und abwechslungsreich. Ich durfte alle Arbeitsbereiche kennenlernen, von der Arbeit mit der Datenbank und der Aufnahme und Recherche von biografischen und monografischen Daten der Schriftstellerinnen bis hin zu Scan- oder Bibliotheksarbeiten. Ich bin sehr dankbar, dass ich in einem so freundlichen und hilfsbereiten Arbeitsteam viel Neues lernen sowie schöne und interessante Erfahrungen machen konnte. Ich kann nur jedem nahe legen, sich mit der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V., ihren Arbeiten und dem Projekt „Datenbank Schriftstellerinnen Deutschland, Österreich und Schweiz 1945-2008“ zu beschäftigen, und empfehle auch gerne ein Praktikum bzw. ehrenamtliches Engagement, da man mindestens genauso viel lernt und zurückbekommt, wie man gibt.

Studentin: Ich habe 2012 im Rahmen meines Germanistikstudiums ein achtwöchiges Praktikum bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. absolviert, welches mir sehr großen Spaß gemacht hat. Zu meinem Aufgabenbereich gehörte dabei vor allem die Recherche von Biografien und Werken Schweizer Schriftstellerinnen. Aufgrund der abwechslungsreichen und überaus spannenden Arbeit sowie dem herzlichen Stiftungs-Team habe ich anschließend noch einige Zeit ehrenamtlich weiter bei der Stiftung gearbeitet. Gerne denke ich an diese Zeit zurück und hoffe, dass diese literaturwissenschaftlich wichtige Arbeit weiterhin fortgesetzt werden kann!

...erinnert sich an Brigitte Kramm: Ich habe Brigitte während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit (2003-2007) in der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. kennengelernt. Wir haben so viel miteinander gelacht und wenn ich an sie denke, fällt mir sofort ihre hilfsbereite Art ein: So hat sie sich sofort bereit erklärt, meinen neuen Laptop einzurichten und hat mir auch bei der Arbeit oft den entscheidenden technischen Tipp gegeben! Sie hatte auch stets im Hinterkopf, was jemanden wohl interessieren könnte. Sie war dann auch diejenige, die eines Tages mit einer Stellenausschreibung ankam, die genau meinen Vorstellungen entsprach. Tatsächlich habe ich dann die Stelle bekommen. Brigitte hatte auch ständig viele Ideen: Auf der Terrasse vom Gebäude GW 2 in der Universität haben wir gern unsere Pausenzigaretten gemeinsam geraucht, und dabei fasste sie den Entschluss, endlich den verkrauteten Blumenkasten wieder neu zu beleben. Es wurde eine Pflanzaktion gestartet, an der sich alle Frauen engagiert beteiligten und Samen, Blumen oder Kräuter mitbrachten und natürlich auch danach regelmäßig gossen! Ihr Tod ist mir sehr nahe gegangen, natürlich auch gerade deshalb, weil sie in meinem Alter war.

Da ich gerade an den Tagungsberichten sitze, lasse ich die letzten Tage noch einmal Revue passieren und bin begeistert von der Erfahrung, die ich dank der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. machen durfte. So interessante Biografien von Schriftstellerinnen und anregende Forschungen von WissenschaftlerInnen haben mich sehr beeindruckt und gestärkt in meiner Entscheidung, Literaturwissenschaft zu studieren. Auch bin ich froh, FrideL kennen gelernt zu haben und motiviert zu werden, einem Netzwerk wissenschaftlich arbeitender Frauen beizutreten. Ich wollte einfach nochmal Danke sagen und ein großes Lob aus junger naiver Studentinnensicht aussprechen für die Tagung und alles, was im Vorlauf passierte. Ich bin immer ansprechbar für Hilfe bei weiteren Projekten.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. für die Möglichkeit bei ihr ein Praktikum machen zu dürfen bedanken. Nicht nur, dass ich von dieser Zeit persönlich unheimlich profitiert habe und reifen durfte, auch durfte ich über den Praktikumsrahmen hinaus Zeit in Anspruch nehmen in Bezug auf Fragen zu meiner eigenen Studiensituation die ich dank der Gespräche mit der Projektleiterin der Stiftung sehr gut beantworten konnte. Haben Sie vielen Dank.