1983 Die Vorarbeit zur Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff. beginnt
1986 Gründung der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.
1992 Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. und die Universität Bremen schließen einen Kooperationsvertrag
1993 Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. und die Arbeitsstelle Lexikon Die Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin vereinbaren eine enge Zusammenarbeit
1993 Teilnahme an der Leipziger Buchmesse und dem gleichzeitig stattfindenden Bibliothekskongress in Leipzig: Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. stellt sich erstmals mit ihrer Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff. der Öffentlichkeit
1996 Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. begeht ihr 10-jähriges Bestehen mit der Ausrichtung der 1. Bremer Tagung zu Fragen der literaturwissenschaftlichen Lexikographie. Die Tagung ist dokumentiert in: Die totale Erinnerung. Sicherung und Zerstörung kulturhistorischer Vergangenheit und Gegenwart in den modernen Industriegesellschaften. Frankfurt a.M. 1997
1996 Die erste Ausgabe der CD-ROM DaSinD erscheint im Verlag Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.
1997 Initiierung der Gründung von BreZeL = Bremer Zentrum für Literaturdokumentation in der Germanistik (BreZeL) an der Universität Bremen, FB Sprach- und Literaturwissenschaft. BreZeL und Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. arbeiten eng zusammen im Hinblick auf die wissenschaftliche Begleitung der Arbeit an der Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff.
1998 Durchführung der 2. Bremer Tagung zu Fragen der literaturwissenschaftlichen Lexikographie in Bremen. Die Tagung ist dokumentiert in: Autorinnen in der Literaturgeschichte: Konsequenzen der Frauenforschung für die Literaturgeschichtsschreibung und Literaturdokumentation. Frankfurt a.M. 1999
1998 Die zweite Ausgabe der CD-ROM DaSinD erscheint im Zeller Verlag, Osnabrück
1998 Initiierung eines Netzwerkes von Literaturwissenschaftlerinnen in Deutschland: FrideL = Frauen in der Literaturwissenschaft e.V.
1998 Auf- und Ausbau von Kontakten zu GermanistInnen in England und den U.S.A.
1999 Die Schriftenreihe Inter-Lit wird begründet und startet mit drei Bänden
2000 Durchführung der 3. Bremer Tagung zu Fragen der literaturwissenschaftlichen Lexikographie. Die Tagung ist dokumentiert in: Erfahrung nach dem Krieg. Autorinnen im Literaturbetrieb 1945-1950: BRD, DDR, Österreich, Schweiz. Frankfurt a.M. 2002
2000 Ehrung der Initiatorin und Vorsitzenden der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V., Marion Schulz, als BücherFrau 2000
2001 Kooperationsvertrag mit dem Zentrum für feministische Studien an der Universität Bremen
2001 Der Verlag Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. übernimmt erneut die Produktion der CD-ROM DaSinD, da der Zeller Verlag verkauft wird und damit seine Aktivitäten einstellt.
2002 Die 3. Ausgabe der CD-ROM DaSinD erscheint.
2003 Kooperationspartner bei der 1. wissenschaftlichen Tagung von FrideL: Textmaschinenkörper - Genderorientierte Lektüren des Androiden
2003 Kooperationspartner beim Bundeskongress des Freien Deutschen Autorenverbandes: Rilke und die Poesie
2004 Kooperation mit der Universidad de Santiago de Compostela, Departamento de Filogogía Alemana
2006 Kooperation mit der Universidad de Valencia
2006 20 Jahre Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. und Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff. Die Podiumsdiskussion wurde aufgezeichnet und kann hier abgerufen werden.
2007 Die DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND 1945 FF. geht online: DaSinD online
2008 DaSinD Texte - die literarische Ergänzung zu DaSinD online - steht als open-access Datenbank zur Verfügung
2009 Die Vorsitzende der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. wird von der Deutschen Literaturkonferenz mit der Preusker-Medaille ausgezeichnet.
2009 Der 9. Band der Schriftenreihe Inter Lit „"Mitten ins Herz" - KünstlerInnen lesen Ingeborg Bachmann.“ wird mit einer szenischen Lesung von Originaltexten und Kurzvorträgen zum Thema des Bandes in der Stadtbibliothek Bremen vorgestellt. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann hier abgerufen werden.
2011 Der 11. Band der Schriftenreihe Inter Lit „Geschlechterbilder im Wandel? Das Werk deutschsprachiger Schriftstellerinnen 1894-1945“ wird mit einer szenischen Lesung von Originaltexten und Kurzvorträgen zum Thema des Bandes in der Stadtbibliothek Bremen vorgestellt.
2012 Durchführung der Tagung „Fiktionen und Realitäten. Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Literaturbetrieb“ – dokumentiert im gleichnamigen 14. Band der Schriftenreihe Inter Lit.
2017 Der Verein Stiftung Frauen-Literatur-Forschung übergibt DaSind online an das AddF-Archiv der deutschen Frauenbewegung; der Verein stellt seine Tätigkeit ein.
2019 DaSind steht ab jetzt kostenfrei im Internet zur Verfügung.

 

Marion Schulz
Bibliothekarin; Geschäftsführerin des BreZeL (Bremer Zentrum für Literaturdokumentation in der Germanistik an der Universität Bremen); Projektleitung; Initiatorin der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.; dort seit 1986 Vorsitzende.

Mein Ziel war und ist es, die Arbeit von Frauen sichtbar zu machen, dem Vergessen und Verschwinden von Werken von Frauen etwas entgegenzusetzen. In den vielen Jahren, in denen ich die Arbeit der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung bestimme und gestalte, wurde mir immer wichtiger, Wissen weiter zu geben. Das ist einmal möglich mit der DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ 1945-2008 und andererseits ganz konkret in der Arbeit mit PraktikantInnen, Studierenden und vielen MitarbeiterInnen, die über arbeitsmarktpolitische Förderprogramme finanziert wurden und durch die Arbeit an DaSinD zum Teil erstmalig mit Literatur und Schriftstellerinnen in Kontakt kommen konnten.

Ursula Bajohr
Buchhalterin; nach 30 Jahren in einer Firma arbeitslos wegen Firmenschließung. Ein neuer Anfang ist mir bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. gelungen. Eine völlig andere Welt, die Welt der Buchstaben und Geschichten, hat meine bisherige Welt der Zahlen abgelöst und mich bereichert. Wobei mir die Genauigkeit und Exaktheit im Umgang mit Zahlen bei der Recherche und Eingabe der Daten sehr zugute kommt. Ich sorge dafür, dass die Titel der Beiträge in Anthologien in die DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ 1945-2008 aufgenommen werden und ergänze bzw. recherchiere biografische Daten der Autorinnen. Eine wahrlich vielseitige und detektivische Arbeit.

Nils Rosenberg
Bachelor in Anglistik/Linguistik; nach Orientierung im technischen Bereich (zwei Semester Elektro- und Informationstechnik und vier Semester Agrarwissenschaften) bin ich schließlich doch meiner Neigung zu Sprache und Literatur gefolgt und habe das Studium in English-Speaking Cultures und Linguistik mit dem Bachelor abgeschlossen. Durch ein Praktikum bei der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. habe ich mich schließlich noch der deutschen Literatur zugewandt. Durch die Mitarbeit an der DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ 1945-2008 wurden jedoch rasch meine Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken und dem Internet ausgebaut. Nach dem Praktikum habe ich mich ehrenamtlich in die einzelnen Arbeitsgänge vertieft und Dank eines Werkvertrages betreue ich hier inzwischen verschiedene Projekte selbständig.

Helga Sparbert
Lehrerin; als leidenschaftliche Leserin ist es nach meiner Pensionierung genau die richtige ehrenamtliche Aufgabe für mich, den Spuren der Schriftstellerinnen nach 1945 zu folgen. Manch „alte Bekannte“ ist dabei, manch spannende Neuentdeckung lässt sich machen. Zurzeit versuche ich, das Sterbedatum der Frauen herauszufinden, die zwischen 1890 und 1920 geboren wurden. Einige haben nur wenige Gedichte oder Erzählungen veröffentlicht, und es kommt mir dann so vor, als wären auch sie hundertjährig einfach aus dem Fenster gestiegen und verschwunden.

Erika Nannen
Kauffrau; ich bin vierzig Jahre in der Geschäftsleitung eines mittleren Industriebetriebs tätig gewesen. Seit Beginn des neuen Jahrhunderts genieße ich meinen Ruhestand, musste mich jedoch nach dem plötzlichen Tod meines Mannes neu orientieren. So bin ich seit 5 Jahren in der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. ehrenamtlich tätig. Da ich bereits in Kindertagen eine Leseratte war, kommt mir die Beschäftigung mit Literatur sehr gelegen. In einem fröhlichen Team gibt es bei spannenden Recherchen immer wieder Neues zu entdecken, so dass mein Leseinteresse nicht einschlafen kann.

Perihan Cicek
Sachbearbeiterin; ich komme aus der Türkei und lebe seit 1995 in Deutschland. Inzwischen spreche ich Deutsch ebenso gut wie meine Muttersprache; trotzdem hätte ich mir nie vorgestellt, bei einer Datenbank zu deutschsprachigen Schriftstellerinnen mitzuarbeiten. Meine Aufgabe ist zurzeit, Inhaltsverzeichnisse von Anthologien einzuscannen und zu bearbeiten. Dabei werden mir die unterschiedlichsten Formen deutscher Vor- und Zunamen vertraut – da hat doch jede Sprache ihre Besonderheiten. Und ich entdecke auch die ein oder andere interessante Schriftstellerin und ihr Werk. So kann auch nur „einscannen“ zu einer anregenden Tätigkeit werden.

Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. wurde am 13. Juli 1986 gegründet. Sie konzentriert sich darauf, das schriftstellerische Werk von Autorinnen und Übersetzerinnen, die seit 1945 in Deutschland publizieren, zu recherchieren, zu sichern und sichtbar zu machen.

Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.

  • produziert die DATENBANK SCHRIFTSTELLERINNEN IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ 1945-2008 (DaSinD)
  • verbindet tradierte und innovative Forschungsansätze in der Literaturwissenschaft
  • initiiert Kooperationen und Netzwerke von FachwissenschaftlerInnen
  • unterstützt germanistische und literaturwissenschaftliche Diskussion und Forschung
  • organisiert Seminare, Workshops und Kongresse
  • engagiert sich in literaturwissenschaftlichen und kulturpolitischen Zusammenhängen
  • publiziert ihre Arbeitsergebnisse

Die Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. ist durch Mitgliedschaften und Kooperationen mit Institutionen und Einzelpersonen im In- und Ausland verbunden.

Marion Schulz (Vorsitzende)
Bibliothekarin; Geschäftsführerin des BreZeL (Bremer Zentrum für Literaturdokumentation in der Germanistik an der Universität Bremen); Projektleitung; Initiatorin der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V.; dort seit 1986 Vorsitzende. Leitung der Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland, Österreich, Schweiz 1945-2008. Initiatorin und Mitherausgeberin der Schriftenreihe Inter-Lit. BüchFrau des Jahres 2000; Karl-Preusker-Medaille 2009.

Ilse Lotte Hoffmann (Schriftführerin)
Bibliothekarin an der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen mit Aufgaben im Fachreferat, der Auskunft und Öffentlichkeitsarbeit. Engagement im Berufsverband und dort Mitglied in Arbeitsgruppen zum Bereich Aus- und Fortbildung. Gründungsmitglied der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung e.V. und seit 1986 dort Schriftführerin. Seit 2005 im aktiven Ruhestand, u.a. in der Leseförderung.

Dr. Elke Ramm (Schatzmeisterin)
Dr. phil., Literaturwissenschaftlerin und Pädagogin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen bis 1995 im Fachbereich Germanistik. Zahlreiche Lehraufträge an den Universitäten Lüneburg und Bremen. Forschungsschwerpunkte: Deutschsprachige Literatur des 18. Jahrhunderts sowie Literatur nach 1945. Mitherausgeberin der Schriftenreihe Inter-Lit bis 2006. Seit 2001 Leiterin eines Beruflichen Gymnasiums in Niedersachsen.

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