Am 7.2.2017 verstarb unsere langjährige liebe Kollegin und Freundin. Noch zwei Tage zuvor hatten wir einen heiteren Tag zusammen verbracht – nun ist ihr Platz bei uns leer. Diese Leere ist nahezu „greifbar“, auch wenn wir es noch nicht „fassen“ können. Ja, wir wissen, der Tod kommt von einer Sekunde auf die andere und da es so ist, müssen wir uns damit auseinandersetzen, müssen lernen es auszuhalten.

Helga kam im Januar 2010 zu uns und hat all die Jahre unsere Arbeit mit vorangetrieben. Sie hat sich mit großem Interesse noch einmal in ein ganz neues Fachgebiet eingearbeitet und hatte viel Freude daran, so viel über Schriftstellerinnen zu erfahren. Literatur war ihr ein Anliegen, bis hin dass sie in den letzten Jahren sogar selbst Schreibwerkstätten besucht und sich an eigenen Texten versucht hat. Darüber hinaus hat sie in unsere Runde mit den lebendigen Berichten von ihren Aktivitäten immer wieder neue Anregungen hineingetragen. Ihr trockener Humor hat so mancher stressigen Situation die Spitze genommen. Sie konnte vieles mit heiterer Gelassenheit betrachten. In der langen Zeit der Zusammenarbeit ist das Miteinander immer intensiver geworden und so entstand neben der kollegialen Beziehung auch eine Freundschaft.

Was uns bleibt, ist eine große Dankbarkeit, dass wir sie kennen lernen und mit ihr zusammen sein durften. Nun hat sie uns für immer verlassen und der Schmerz darüber ist groß. Sie wird in unserer Erinnerung weiter leben.