Die Datenbank Schriftstellerinnen in Deutschland 1945 ff. besteht aus einem biographischen und einem bibliographischen Index.

Der biographische Index
enthält sämtliche Namen und Pseudonyme einer Schriftstellerin,
verzeichnet die Adressen, wo sie gewohnt hat,
weist Geburts- und Sterbedaten nach,
gibt Auskunft über berufliche und private Kontakte der Autorinnen,
und Orte, Ereignisse und Aktivitäten von besonderem biographischem Interesse,
listet Stipendien und Preise auf,
verfügt über eine umfangreiche Porträtfoto-Sammlung.

Der biographische Index enthält Informationen zu nahezu 38.000 Schriftstellerinnen und Übersetzerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die in den Jahren 1945-2008 in deutscher Sprache literarische Texte publizieren.

Hier ein Beispiel:

Verfasserin: Reetz, Bärbel

110 Geburtsname: #a#; Scheffler, Bärbel
130 Anderer Name: #a#; Reetz, Bärbel
210 Geburtsdatum: #a#; 30.07.1942
220 Geburtsort/-land: #a#; Hameln
360 Wohnortswechsel:
#a#; 1942-1962; Hameln;
#b#; 1961-1966; Göttingen;
#c#; 1966-1970; Hameln;
#d#; 1970-1990; Hannover;
#e#; seit 1991; Kiel
410 Herkunftsfamilie:
#a#; Vater: Werner Scheffler, 01.01.1910-05.01.1996, Kaufmann;
#b#; Mutter: Henriette Scheffler, geb. Friedrichs, 08.10.1911-18.07.2000;
#c#; Bruder: Joachim Scheffelr, geb. 30.08.1953, Nautiker
420 Beziehungen:
#a#; 1967: Ehe mit Prof. Dr. Ingo Reetz, geb. 17.11.1941, Hochschullehrer;
#b#; 22.02.1968: Sohn Christian Reetz, Dipl. Ing.;
#c#; 22.12.1973: Sebastian Reetz
440 Ausbildung:
#a#; Abitur;
#b#; Studium; Göttingen;
#c#; 1949-1953; Grundschule; Hameln;
#d#; 1953-1962; Gymnasium; Hameln;
#e#; 1962-1966; Studium; Göttingen
450 Berufstätigkeiten:
#a#; seit 1966; Lehrerin;
#b#; 1966-1990; Lehrerin für Deutsch und Englisch;
#c#; seit 1977; freie Literatur-bzw. Theaterrezensentin;
#d#; seit 1991; freie Schriftstellerin; Kiel
460 Länderaufenthalte:
#a#; 1957-1958; Schulbesuch; England;
#b#; seit 1969; viele Reisen; USA;
#c#; Brasilien
470 Weitere biographische Einzelheiten:
#a#; 1950; während einer Polio-Erkrankung hat sie den Weg zur Literatur gefunden
480 Aktivitäten:
#a#; 1978-1988; ehrenamtliche Elternarbeit in de Freien Waldorfschule; Hannover;
#b#; 1996-1999; ehrenamtliche Mitarbeiterin im Literaturhaus Schleswig-Holstein e.V.;
#c#; Mitbegründerin; Freundeskreis Literaturhaus Schleswig-Holstein
490 Literarische Aktivitäten:
#a#; Konzeption von Musik- und Wortveranstaltungen;
#b#; Mitarbeiterin an literarischen Jahrbüchern und Katalogen für Literaturausstellungen
510 Literarischer Arbeitsbereich:
#a#; Kurzgeschichte;
#b#; Gedicht;
#c#; Biographisches;
#d#; Schauspiel
511 Literarische Entwicklung:
#a#; übersetzt Lyrik ins Jiddische
520 übersetzung der Autorin aus:
#a#; Jidd.
610 Mitgliedschaft:
#a#; 1992; Verband deutscher Schriftsteller;
#b#; 1996; Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V.; Schleswig-Holstein
710 Literaturpreise:
#a#; 1993; Ullstein-Preis; Anthol. *Die Frau in der Literatur*, S 65-80;
#b#; 1997; Künstlergilde; 2. Preis; Prosa; Esslingen;
#c#; 1990; Freier Deutscher Autorenverband; FDA-Literatur-Preis;
#d#; 1994; Bettina-von-Arnim-Preis; Anthol. *Virginia oder die Gleichzeitigkeit*, S. 11-17;
#e#; 1995; Dillinger Literaturpreis
720 Andere Preise:
#a#; 1995; Preis kultur aktuell für literarische Projekte
730 Stipendium:
#a#; 1999; Land Schleswig-Holstein; Reisestipendium;
#b#; Stiftung Pro Helvetia
810 Veröffentlichungen in/auf (allgem.):
#a#; Anthologie;
#b#; Zeitschrift
830 Erstveröffentlichung:
#a#; 1988; Gedicht *damals*
840 Veröffentlichungsorte im Ausland:
#a#; Zürich/Schweiz;
#b#; Basel/Schweiz
950 Quelle:
001; 710a Anthol., Liebe ohne Masken, 1993;
220a; 510a Anthol., als wär's ein Stück von mir, 1991;
710b Stuttgarter Zeitung, 02.12.1997, 53.Jg., Nr.278, S.26;
440a,b; 450a; Anthol., Lyrik heute, 1988;
510b DB;
110a; 130a; 268; 360a-e; 410a-c; 440c-e; 450b-d; 460a-c; 470a; 480a-c; 490a,b; 510c,d; 511a; 520a; 610a,b; 710c-e;
720a; 730a,b; 830a; 840a,b; Fragebogen, 28.04.2001

Wir exzerpieren die Informationen zur Biographie der Schriftstellerinnen und Übersetzerinnen aus Lexika und Biographien, aus biographischen Notizen in Anthologien, aus Zeitungsartikel und Zeitschriften und schließlich aus dem Schriftwechsel mit den Autorinnen selbst.