reflexA. Literarische Spiegelszenen von Frauen

reflexA. stellt literarische Spiegelszenen von Frauen im zitierfähigen Volltext zur Verfügung. Ausgewertet wurden deutschsprachige Romane, Kurzprosatexte, Gedichte und autobiographische Texte aus dem 18.-21. Jahrhundert.

Literarische Spiegelszenen wirken wie Brenngläser. Sie fokussieren

  • Aspekte der Selbst- und Fremderkenntnis
  • poetologische und ästhetische Konzepte
  • Geschlechter-, Körper- und Identitätsmodelle

Die Datenbank erlaubt einen breiten Überblick über das Spiegelthema in der von Frauen geschriebenen deutschsprachigen Literatur. Bisher wurde es kaum wahrgenommen. Lediglich Spiegelszenen in bekannten Höhenkammtexten männlicher Autoren interessierten die Forschung.

Die Textauswahl steuert eine doppelte weibliche Perspektive.

  • Frau als Textproduzentin: Vorgestellt wird ein Panorama ‚reflektierter’ Weiblichkeitskonzepte. Die Produzentinnen sind weiblich, wobei es selbstredend nicht darum geht, Autorinnen zu dominanten Deutungsinstanzen erklären, einer biographistischen Methode das Wort reden oder weibliches Schreiben ontologisieren zu wollen.
  • Frau als Textgegenstand: Im Zentrum stehen spiegelnde und gespiegelte Frauen: als Handelnde, Schauende und Reflektierende.

Die Verantwortung für die Korrektheit des eingestellten Textmaterials übernimmt Nikola Roßbach, die das Projekt initiiert und die Texte ausgewählt hat.

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